Coole Gemeinschaft im Lutherhof

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Coole Gemeinschaft im Lutherhof

Breklum – So etwas gibt es auch: Der Jugendhauskreis platzte aus allen Nähten. Hatte man sich anfangs noch gut privat treffen können, wurde das mit 15 Teilnehmenden zunehmend schwierig. Jetzt haben die jungen Menschen aus Breklum und Umgebung im Lutherhof einen Ort gefunden, an dem sie miteinander diskutieren, beten, singen und die monatlichen Jugendgottesdienste vorbereiten können.

Jugendliche planten alles bis ins Detail

„Wir treffen uns einmal in der Woche“, erzählt Lena Nickels. Die l7-Jährige ist Sprecherin des Kreises, der sich selbst organisiert und jederzeit hauptamtliche Unterstützung durch Diakon Bernd Hansen und Pastor Simon Frömming haben kann, sie aber nur selten braucht. Mit langem Atem, großer Umsicht und Sorgfalt haben die Jugendlichen sich um diesen Raum bemüht: Zuerst sondierten sie die Lage im Lutherhof, prüften, welcher in Frage kommen könnte und mit wem sie sich sinnvoll diesen Treffpunkt teilen könnten. Dann gingen sie mit ihrer Idee in den Kirchengemeinderat, hatten sogar schon die Finanzierung für ein bisschen Mobiliar im Kopf und überzeugten das Gremium sehr schnell.

Danke für die Unterstützung!

Dann ging es an die Arbeit. Es sollte ja auch schön werden. Bernd Hansen half bei der Renovierung, die  Stiftung St. Gertrud, die VR Bank Niebüll Stiftung und das Evangelische Kinder- und Jugendbüro des Kirchenkreises Nordfriesland (EKJB) halfen bei der Finanzierung. Außerdem flossen Landesprojektmittel Schleswig Holstein, so dass insgesamt Zuschüsse in Höhe von etwa 3000 Euro requiriert wurden. Dazu kamen gut. 700 Euro Spenden von Privatpersonen und aus einer Gottesdienstkollekte. Eine gemütliche Sitzecke, ein einfacher Tisch aus Palettenholz und ein paar Sitzsäcke konnten davon angeschafft werden.

Ein Raum für coole Gemeinschaft

„Sie sind den offiziellen Weg über die Kirchengemeinde gegangen, das beeindruckt mich sehr“, sagte Pastor Simon Frömming bei der Einweihung. Lena Nickels und ihre Freunde freuen sich auf den neuen Raum. „Da können wir nett zusammensitzen und coole Gemeinschaft haben“, sagt sie.