Crowdfunding für die Begegnung

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Crowdfunding für die Begegnung

Die KZ-Gedenk-und Begegnungsstätte Ladelund startet ein Crowdfunding-Projekt gemeinsam mit der VR-Bank Niebüll. Die benötigten 100 Fans sind schon da. Am 18. April beginnt die Spendenphase, und dann wird es spannend: Schaffen die Ehrenamtler es, 10000 Euro an Spenden zu akquirieren? Dann nämlich und nur dann packt die VR-Bank bis zu 6000 Euro drauf. Wenn nicht, geht das Geld an die Spender zurück. Es wird gebraucht für den neuen “Garten der Begegnung”, an dem schon fleißig gewerkelt wurde.

Gemeinsames Arbeiten verbindet
Für die erste Bauphase Anfang April waren 23 Niederländer aus Putten nach Ladelund gereist und werkelten fleißig mit. Ziel war es, die Heide zu entfernen und den Boden zu bereiten für die im September beginnende zweite Bauphase. Die nämlich wird richtig Geld kosten: Dann geht es darum, den Weg zu pflastern und die kleine Begegnungsfläche anzulegen, auf der in Zukunft viel an Gespräch und Information möglich sein soll.

Erinnerung über den Gräbern
Die Idee zum Garten der Begegnung war beim Volkstrauertag 2016 aufgekommen. Traditionell reisen zu diesem Tag Puttener nach Ladelund, um gemeinsam mit der Bevölkerung an den Gräbern ihrer Angehörigen und Landsleute zu trauern, die im Winter 1944 im KZ starben. Freundschaften sind entstanden, und beide Seiten spüren, dass da etwas Wichtiges zwischen den Völkern geschieht. „In Putten hat die Idee regelrecht eingeschlagen“, erzählt Michel Kooij aus den Niederlanden. Mehr als 40 Menschen haben sich eingetragen und teilen sich nun die beiden Bauphasen gerecht. „Unser Ziel ist, dass auch die neue Generation nach Ladelund kommt“, ergänzt Ard Klejer, ehemaliger stellvertretender Bürgermeister Puttens.

Niederländer loben die Ladelunder Gastfreundschaft
Beim ersten Bauabschnitt hat alles gut geklappt. Die Atmosphäre stimmte, es ging schneller voran als geplant, so dass viel Zeit für Pausen und Begegnungen blieb. Gudrun Jessen-Hansen, die die Fäden in der Hand hält, ist froh und dankbar – auch dafür, dass sich immer private Unterkünfte für die Gäste finden, das stärkt die Freundschaft.

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