Fundraising-Preis der Nordkirche für Husum

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Fundraising-Preis der Nordkirche für Husum

Husum/Hamburg – Die Kirchengemeinde Husum hat einen der fünf Fundraisingpreise der Nordkirche gewonnen und damit 1500 Euro mehr für ihr großes Orgelprojekt zur Verfügung. Am Montag gab die Jury das Ergebnis in Hamburg bekannt und ehrte die Preisträger. Frigga Kamper vom Kirchengemeinderat und Hans-Peter Johannsen von der Orgelprojektgruppe nahmen den Preis entgegen.

Projekt “Herzenssache: Orgel retten!”
Bei ihrem Projekt „Eine neue Orgel für St. Marien – Herzenssache: Orgel retten“ hatte die Kirchengemeinde auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung gesetzt. Das umfassende Konzept reichte von der Einbindung aller Ehrenamtlichen über eine Kooperation mit Schulen bis hin zu einer Partnerschaft mit der lokalen Wirtschaft, um Spendengelder für die Sanierung der Kirche und den Bau einer Orgel zu sammeln und eine breite Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhalten.

1,4 Millionen requiriert
Bereits 2009 gründete der Kirchengemeinderat – damals noch St. Marien Husum – eine Orgelprojektgruppe, die effizient und ergebnisorientiert gearbeitet hat. Man habe alle Register des Fundraising gezogen, so Fundraising-Pastor Klaus Struve bei der Laudatio. Öffentlichkeitsarbeit, Förderanträge, eine Spendenpfeife in der Kirche, Stiftungsrequise und vieles mehr – die Orgelprojektgruppe setzte ein ganzes Maßnahmenpaket in Gang. Sogar eine Homepage und einen Youtube-Werbefilm gab es zugunsten der Aktion. Im Oktober 2018 kam dann der Förderbescheid des Innenministeriums über 450000 Euro, und damit konnte die Kirchengemeinde Erfolg vermelden: Die erforderlichen 1,4 Millionen Euro standen damit zur Verfügung. Jetzt kann es losgehen.

Dank für das ehrenamtliche Engagement
„Ich freue mich sehr über diese Anerkennung“, sagt Pastor Andreas Raabe, Vorsitzender des Kirchengemeinderats der Kirchengemeinde Husum. „Die Orgelprojektgruppe hat viel Zeit und Kraft investiert und dem Kirchengemeinderat hervorragend zugearbeitet. Dafür gebührt ihr unser herzlicher Dank.“
Foto: Lena Modrow