EKJB Sommerprogramm 2026: Ein Sommer voller Begegnungen und neuer Erfahrungen

Knapp 100 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene waren in diesem Sommer mit dem Evangelischen Kinder- und Jugendbüro Nordfriesland unterwegs. Sechs Freizeiten und Bildungsreisen führten nach Dänemark, an die Ostsee, nach Brüssel und ins französische Taizé. Mehr als 30 ehrenamtliche Teamerinnen und Teamer begleiteten die Gruppen.

Von Dänemark bis Taizé

Auf drei Kinderfreizeiten in Dänemark wurde gemeinsam gespielt, entdeckt und ausprobiert. Beim Bau eigener Flöße waren Teamarbeit, Ideen und gegenseitige Unterstützung gefragt. Auch auf der Teeniefreizeit an der Ostsee stand das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt.

In Brüssel beschäftigten sich Jugendliche mit Europa, politischen Entscheidungen und der Frage, was Frieden heute bedeutet.

Sie kamen unter anderem mit Vertreterinnen und Vertretern der Evangelischen Kirche in Deutschland ins Gespräch und trafen den Europaabgeordneten Rasmus Andresen.

Eine weitere Reise führte junge Erwachsene nach Taizé in Frankreich. Dort begegneten sie Menschen aus vielen Ländern, nahmen an gemeinsamen Gebeten teil und erlebten einen Alltag, der von Austausch und Gemeinschaft geprägt ist.

Kinder schauen in die Ferne bei Ausflug des Sommerprogramms des EKJBs

Alle sollen dazugehören können

Bei den Freizeiten und Reisen des EKJB sollen unterschiedliche Voraussetzungen möglichst kein Hindernis für eine Teilnahme sein.

„Unsere Gruppen sind verschieden und genau das gehört dazu. Wir schauen deshalb nicht zuerst darauf, was jemand möglicherweise nicht kann. Viel wichtiger ist die Frage, was wir brauchen, damit alle mitmachen und sich als Teil der Gruppe erleben können“, sagt Susanne Kunsmann, Leiterin des Evangelischen Kinder- und Jugendbüros Nordfriesland.

Mehr als 30 junge Ehrenamtliche machten die sechs Reisen in den Sommerferien möglich. Sie übernahmen Verantwortung, begleiteten die Gruppen und investierten dafür einen Teil ihrer eigenen Ferien.

„Ohne unsere ehrenamtlichen Mitarbeitenden wäre dieses vielfältige Angebot nicht möglich“, betont Susanne Kunsmann.

Zurück bleiben neue Freundschaften, viele gemeinsame Erinnerungen und Erfahrungen, die weit über die Ferien hinaus wirken.