St. Leonhard – Koldenbüttel

Friesen von der Rheinmündung haben nach der ersten Jahrtausendwende die „Utlande“ besiedelt und schließlich auch am östlichen Rand der Insel „Eiderstedt“ um 1200 ein Kirchlein gegründet: Sie haben sowohl den rheinischen Tuffstein zum Bau mitgebracht, wie auch ihren Schutzheiligen St. Leonhard, dem die Kirche geweiht wurde. Das Taufbecken stammt aber aus südschwedischem Sandstein, denn kirchlich war das Erzbistum Lund in Schweden zuständig. Immerhin lag Koldenbüttel an dem alten Handelsweg der Wikinger, die von Haithabu über die Treene und Eider die Nordsee erreichten. Um den Altarraum zieht sich noch gut sichtbar ein romanischer Gesimswinkelfries, während das Kirchenschiff im Westen in gotischer Zeit um 1400 bis zur heutigen Größe erweitert wurde. Bald danach kam auch der „Glockenstapel“ dazu, dessen innerster Tragbalken auf das Jahr 1461 datiert wird.

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