Gemeinsam vorbereitet auf den Weltgebetstag aus Nigeria
Am 17. Januar fand im Kirchenkreis Nordfriesland die diesjährige Weltgebetstagswerkstatt der Evangelischen Frauenarbeit statt. 17 Frauen aus zehn Kirchengemeinden kamen zusammen, um sich auf den Weltgebetstag 2026 vorzubereiten, dessen Gottesdienstordnung von Frauen aus Nigeria gestaltet wurde.
Der Tag war geprägt von gemeinsamem Arbeiten, Austausch und vielen praktischen Impulsen für die Umsetzung in den Gemeinden vor Ort. In einem Ländervortrag wurde Nigeria näher vorgestellt und in einer Bibelarbeit der diesjährige Text gemeinsam erschlossen. Dabei ging es nicht nur um Inhalte, sondern auch um die Frage, wie diese verständlich und lebendig in den Gemeinden weitergegeben werden können.
In Workshops beschäftigten sich die Teilnehmerinnen unter anderem mit dem Thema „Lasten tragen“. Es wurde diskutiert, nachgedacht und auch hinterfragt: Welche Bilder haben wir von Afrika? Was prägt unsere Wahrnehmung und wie können wir differenziert hinschauen? Diese Auseinandersetzung war ein wichtiger Teil der Vorbereitung.
Neben der inhaltlichen Arbeit spielte auch das gemeinsame Erleben eine große Rolle. Die Lieder des Weltgebetstags wurden eingesungen, Fürbitten formuliert und gebetet. In kreativen Einheiten entstanden Ideen für die praktische Gestaltung vor Ort. Das diesjährige Bildmotiv wurde vorgestellt und in Arbeitsgruppen zu drei symbolischen Frauen und ihren Themen vertieft. Außerdem erhielten die Teilnehmerinnen einen Überblick über die Materialien für den Weltgebetstag 2026.
Die Werkstatt macht deutlich, was den Weltgebetstag auszeichnet: Er wird weltweit von Ehrenamtlichen getragen und lebt davon, dass Menschen sich Zeit nehmen, sich vorbereiten und Verantwortung übernehmen. Genau hier setzt die Arbeit der Evangelischen Frauenarbeit im Kirchenkreis Nordfriesland an. Ziel ist es, die Multiplikatorinnen in den Kirchengemeinden zu stärken und ihnen Sicherheit für ihre Arbeit vor Ort zu geben.
Organisiert und begleitet wurde die Werkstatt vom Vorbereitungsteam: Kirsten Ketelsen, Ulrike Paulsen, Keike Lenz, Dorle Hansen, Birgit Horst, Susanne Jordan und Claudia Hansen.
Mit vielen Anregungen, neuen Ideen und gestärktem Rücken gehen die Teilnehmerinnen nun zurück in ihre Gemeinden, um den Weltgebetstag 2026 vorzubereiten – verbunden mit Frauen weltweit und zugleich ganz konkret vor Ort.
